Wolfsspur im Schnee • Foto Wikimedia
Wolfsspur im Schnee • Foto Wikimedia

Kanton

Wolf – was tun?

Mit der Abwanderung der Jungwölfe aus dem Glarner Rudel nehmen die Beobachtungen dieser Tiere auch im Talboden und in Siedlungsnähe zu. Informationen über die Verbreitung und das richtige Verhalten gegenüber Wölfen sind auf der Website der Abteilung Jagd und Fischerei zu finden.

Im Herbst 2020 wurde erstmals eine Fortpflanzung von Wölfen und damit die Bildung eines Rudels https://bit.ly/3rP2q65 im Kanton Glarus nachgewiesen. Das Rudel hat einen Aktionsradius vom Kerenzerberg über Mullern und Ennenda bis nach Engi. In den nächsten Wochen dürften sich die meisten Jungtiere auf die Suche nach einem neuen Lebensraum machen. Diese Abwanderung ist für Jungwölfe gefährlich, müssen sie doch unter Umständen die Reviere anderer rivalisierender Rudel durchqueren und selbstständig Nahrung suchen. Zudem werden sie oftmals Opfer der Zivilisation, wie die Berichte von überfahrenen Wölfen aus Graubünden zeigen.

Mit der Abwanderung der Jungtiere sind vermehrt Wolfsbeobachtungen https://bit.ly/3aPMF7W im ganzen Kanton zu erwarten. Dazu gehören nebst Sichtbeobachtungen oder Spuren im Schnee auch gerissene Wildtiere im Talboden und in Siedlungsnähe.

Wolf-Beobachtungen melden

Auf der Homepage der Abteilung Jagd und Fischerei https://bit.ly/3rCGDhE finden sich nebst den aktuellen Beobachtungen (interaktive Karte https://bit.ly/3aPNiyk) auch Informationen und Merkblätter zum Umgang mit Wölfen:

Umgang mit dem Wolf: https://bit.ly/3rJPQ7Q
Leben im Wolfsgebiet: https://bit.ly/3p75gS9
Unterwegs im Wolfgebiet: https://bit.ly/3q7ONOK
Wolf und Nutztiere: https://bit.ly/373PhxW
Jagen im Wolfsgebiet: https://bit.ly/2MZ005M

Autor

Staatskanzlei des Kantons Glarus

Kategorie

  • Glarus

Publiziert am

10.02.2021

Webcode

glarneragenda.ch/AuxHb9