Kulturblog Glarner Agenda

Der Kulturblog bereichert den Veranstaltungskalender der Glarner Agenda, in dem Kennerinnen und Kenner das vielfältige Kulturangebot aus persönlicher Perspektive kommentieren. Im Zentrum stehen die Eindrücke und Erlebnisse der Blogger. Sie berichten frei und in unregelmässigen Abständen über kulturelle Highlights, die sie berühren, begeistern oder zum Nachdenken angeregt haben. Die Autorinnen und Autoren verfassen ihre Beiträge nach Interesse und Vorliebe. Wer sie sind und was sie mit dem kulturellen Leben im Glarnerland verbindet, ist in den Portraits zu erfahren.

Den Nutzerinnen und Nutzern der Glarner Agenda, Veranstaltern und Veranstaltungsbesuchern, Kulturschaffenden und allen Freunden der Glarner Kultur möchten wir eine neue Begegnung und Auseinandersetzung mit dem reichen Kulturangebot im Kanton Glarus ermöglichen.

 

 

Willy Girolimetto startete sein kulturelles Engagement in den 80er-Jahren. Als Gründungs- und Vorstandsmitglied des Kulturvereins Glarus war er unter anderem für das Musikprogramm des Open Air Festivals im Uschenriet in Ennenda verantwortlich. Sein kultureller Wirkradius war damals wie heute gross. So ist er Gründungs- und aktives Mitglied des Kollektiv23, einer Interessensgemeinschaft, welche das Kulturschaffen fördert und der Öffentlichkeit zugänglich macht. Als Koordinator der Aktions-und Kreativitätsprozesse hat er dort zahlreiche Veranstaltungen, vom Konzert über Theaterproduktionen, Comedy bis zu Lesungen und Talks organisatorisch mitbegleitet. Als Hobby-Musiker und Laienschauspieler setzt er seine Blog-Akzente in den Bereichen wo Töne und Klänge entstehen und Menschen andere Menschen bewegen. Weiter schreibt er, inspiriert durch seine Natur- und Heimatverbundenheit, auch Kommentare zu den Bereichen Berg-und-Tal sowie Brauchtum. In seinen Blogs schaut er auf, unter und hinter Kulturveranstaltungen und auch auf ihre Nebengeräusche.

 

Das Heimweh zieht Alissa Cuipers aus ihrem schönen „Luzerner-Exil“ immer wieder gerne zurück ins Glarnerland. Hier ist sie als Glarnerin mit Liib und Seel aufgewachsen. Schon als Kind war sie Kulturbegeisterte, sei es beim endlosen Fingermalen, Knetspaghetti kochen oder bei den etlichen Lesungen, die sie für ihre Plüschtiere organisiert hat. Als Jugendliche hat sie beim Theater Glarus und in der Kanti viel Theaterluft geschnuppert und in den hiesigen Ausgangslokalen die verschiedenen „kulinarischen“ Angebote getestet. Während dem Archäologiestudium hat sie sich leidenschaftlich mit den Antiken, Prähistorischen und sogar Vorderasiatischen Kulturen beschäftigt. Ihr Interesse am kulturellen Leben im Glarnerland hat trotz Auslandstudium und Wegzug nicht nachgelassen. Alissa ist überzeugt, dass das Glarnerland eine Vielzahl an historischen, naturnahen, kulinarischen, dramatischen, archäologischen, rockigen, poetischen, witzigen, flüssigen, funkigen, verruchten, geheimen, vergrabenen und einfach schüüni Kulturschätze beherbergt, über die sie gerne berichten möchte.

  

Im Glarnerland aufgewachsen, kam Jana Zioerjen schon früh in Kontakt mit Leuten und Kultur im Kanton. Heute ist sie verantwortlich für das Marketing des Kulturzentrums Holästei sowie auf und hinter der Bühne des Theatervereins Glarus aktiv. Ihr Wissen und Interesse liegt entsprechend im Bereich der zeitgenössischen Musik und des Schauspiels. Gerne besucht sie auch Ausstellungen und Veranstaltungen zur bildenden Kunst, wobei ihr Urteil dabei mehr dem „gefallen oder nicht gefallen“ zugrunde liegt als einem fundierten Wissen.

 

Swantje Kammerecker ist seit 1999 mit ihrer Familie in Glarus wohnhaft. Ihr Berufsweg führte sie von der Medizin (Ärztin in der Anästhesie) über eine dreijährige Autorenschule sowie ein Nachdiplomstudium «Kommunikation für Non-Profit-Organisationen» an der FHNW Olten zur heutigen Tätigkeit als freischaffende Autorin, Journalistin und Organisatorin von Kulturprojekten. Die Präsidentin des Glarner Kammerorchesters und begeisterte Laienmusikerin engagiert sich auch im Vorstand der Kulturgesellschaft Glarus und des Vereins kulturzyt. Interessen: Musik mit Schwerpunkt Klassik, Literatur, Kunst, Gesundheit, Naturwissenschaften, Bildung und Jugendförderung. Sie führt unter anderem eine Schreibwerkstatt und organisiert Schreibevents.

 

 

Tin Jenny widmet sich der Schweizer Musikszene in den Bereichen Pop, Rock, Alternative, Indie und Folk. Aber auch aktuelle ausländische Künstler aus diesen Bereichen wecken seine Aufmerksamkeit. So ist er oft an Konzerten auch ausserhalb des Kantons anzutreffen. Tin Jenny ist in Ennenda aufgewachsen, hat eine Lehre als Vermessungszeichner abgeschlossen und wechselte anschliessend in die IT-Branche. Heute arbeitet er als Archivinformatiker im Landesarchiv des Kantons Glarus. Er begann bereits mit 18, Konzerte zu organisieren und gründete zusammen mit Kollegen die Society of Underground, welche im Kulturzentrum Holästei über mehrere Jahre als Kulturveranstalter aktiv war. 2002 bis 2013 war er Präsident des Holästei. Aktuell arbeitet er bei der Gestaltung des Programms des Sound of Glarus Stadtopenairs mit. Als Kassier des Historischen Vereins und aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit interessiert er sich aber auch für die Geschichte des Landes Glarus. Tin Jenny ist dreifacher Familienvater und besucht mit seinen Kindern regelmässig Kulturveranstaltungen für Kinder.

 

 

Christina Peege gräbt nach Geschichte(n), sei es als Archäologin oder Publizistin. Hat sich die journalistischen Sporen im Feuilleton, im Bundeshaus und in einer Lokalredaktion abverdient. Erklärt gern Schwieriges in einfachen Worten. Ist allergisch auf heisse, aber nicht auf frische Luft. Arbeitet drum gerne im Kanton Glarus, wenn kein Föhn ist. Wenn Föhn ist, fährt sie früh wieder in die Hauptstadt des Zürcher Weinlandes. Macht gern viel Lärm um nichts weniger als ein tolles Museum, den Freulerpalast.

 

 

Als Mitglied der Harmoniemusik Glarus ist Andy Luchsinger vor allem in der Blasmusik beheimatet, wobei er in verschiedenen Funktionen diverse Kontakte zur ganzen Blasmusikszene hat. Als musikalisch aktiver Fasnächtler ist ihm die Glarner Fasnacht wichtig. Zudem hat er sich immer wieder in der musikalischen Ausbildung engagiert, sei es als Klarinettenausbildner in der Jugendmusik Glarus oder als Mitorganisator der 1. Glarner Bläserklasse für Erwachsene. Dies wird abgerundet mit seiner Tätigkeit als Organisator von diversen Anlässen mit pro Dorfläbä Riederä, wo er wohnt, seinen Kontakten zu den Glarner Tambouren, bei welchen sein Sohn das Trommelspiel erlernt sowie mit seinen Besuchen an Konzerten diverser Formationen im und ausserhalb des Kantons Glarus.