Die Klimabewegung Glarus streift am 21. Mai durch alle drei Glarner Gemeinden – zu Fuss und mit dem Velo. Bild: Pixabay
Die Klimabewegung Glarus streift am 21. Mai durch alle drei Glarner Gemeinden – zu Fuss und mit dem Velo. Bild: Pixabay
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Start in eine lebenswerte Zukunft

Am 21. Mai findet der Strike for Future statt. An diesem Tag wird in der ganzen Schweiz für eine klimafreundliche Zukunft demonstriert. Auch der Klimastreik Glarus geht am 21. Mai auf die Glarner Strassen.

Der Strike for Future fällt dieses Jahr auf das zehnjährige Jubiläum der Glarner Gemeindefusion. Deshalb schliesst die Klimabewegung Glarus bei ihrer Aktion alle drei Gemeinden mit ein. «Wir machen uns zu Fuss und mit dem Velo auf den Weg und demonstrieren für eine klimafreundliche Zukunft», verrät Kaj Weibel.

Zu Fuss ab Näfels – mit dem Velo ab Schwanden
Eine Gruppe startet um 9 Uhr zu Fuss beim Bahnhof Näfels. Auf dem Weg stehen künstlerische Fussgänger-Inszenierungen auf dem Programm (https://bit.ly/3vMCwlp). Eine zweite Gruppe startet mit Velos um 11.15 Uhr beim Bahnhof Schwanden. Die beiden Gruppen treffen sich kurz vor 12 Uhr auf dem Rathausplatz Glarus, um gemeinsam mit Snacks und Getränken von Ursis Füllbar Mittag zu essen. Dazu OK-Chef Kaj Weibel: «Am Strike for Future schauen wir gleichzeitig auf zehn Jahre Gemeindefusion zurück und zehn Jahre voraus in eine lebenswerte Zukunft für das ganze Glarnerland.»

Drei klimaneutrale Gemeinden – ein überlebensfähiger Kanton
Vor zehn Jahren bestand der Kanton Glarus aus 25 Gemeinden. Nach der Gemeindefusion wurden daraus drei starke Gemeinden und ein wettbewerbsfähiger Kanton: https://bit.ly/3b4jteb. Die Fusion war ein zukunftsorientierter und progressiver Schritt. Einen solchen Schritt braucht es auch in der kantonalen Klimapolitik. In zehn Jahren will die Klimabewegung Glarus zusammen mit allen Glarnerinnen und Glarnern drei klimaneutrale Gemeinden und einen überlebensfähigen Kanton gestalten: https://bit.ly/3eXXh6C

Die ersten Schritte in eine lebenswerte Zukunft
Eine klimaneutrale Zukunft kommt nicht von alleine. Es braucht dafür griffige Gesetze, die den Teppich auslegen und zu einer Reduktion der Treibhausgase führen. Aus diesem Grund sagt die Klimabewegung Glarus Ja zum nationalen CO2-Gesetz, Ja zum Energiegesetz und Ja zum Memorialsantrag «Biodiversität im Glarnerland». Die zwei letztgenannten Vorlagen kommen diesen Herbst an die Landsgemeinde. «Wir müssen die ersten Schritte in eine klimafreundliche Zukunft jetzt wagen und nicht länger warten», ist Kaj Weibel überzeugt.

Klimaschonende Mobilität statt neue Strassen
Am Strike for Future nutzt die Klimabewegung Glarus bewusst den Langsamverkehr, um auf die Verkehrsproblematik aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, dass klimaschonende Mobilität auch im Glarnerland möglich ist. Der Verkehr macht in der Schweiz mit 32 Prozent den grössten Teil der inländischen Emissionen aus und stösst im Kanton Glarus jährlich 77'0000 Tonnen CO2 aus. Motorfahrzeuge sollen nicht weiter die Glarner Strassen dominieren und noch mehr Platz verbrauchen. Eine Verkehrspolitik der kurzen Wege fördert den Velo- und Fussverkehr sowie einen komfortablen ÖV. Die Klimabewegung Glarus sagt deshalb Nein zum Ausbau der Netstalerstrasse an der diesjährigen Landsgemeinde.

Gemeinsam in eine lebenswerte Zukunft starten
Am 21. Mai setzt der Klimastreik Glarus ein Zeichen für die Förderung der klimaschonenden und gesunden Mobilität im Glarnerland. Gemeinsam mit Interessierten startet die Bewegung am 21. Mai in eine lebenswerte Zukunft. Wer sich zu Fuss ab Näfels oder mit dem Velo ab Schwanden mitbewegen will, kann sich per E-Mail an glarus@climatestrike.ch anmelden.

#klimaglarus

Autor

KlimaGlarus.ch

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Kategorie

  • Gesellschaft
  • Weitere Politik

Publiziert am

05.05.2021

Webcode

www.glarneragenda.ch/iGpFbm