Schilderdemo auf Expo-Gelände gegen Unterstützung der SWISS - 1
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Schilderdemo auf Expo-Gelände gegen Unterstützung der SWISS

Der Klimastreik veranstaltete am Dienstagmorgen eine Schilderdemo auf dem Expo-Gelände, wo das Parlament zurzeit tagt. Die Schilder wurden von Klimastreikenden aus der ganzen Schweiz gemalt und nach Bern geschickt. Der Protest richtet sich gegen den Entscheid, die SWISS und Edelweiss mit 1.275 Milliarden zu unterstützen.

Am letzten Mittwoch beschloss der Bundesrat, die Fluggesellschaften SWISS und Edelweiss mit einem Kredit bis zu 1.275 Milliarden zu unterstützen, ohne jegliche ökologische Massnahmen festzulegen. Der Klimastreik hat entschieden, diesen Entscheid nicht hinzunehmen und veranstaltete darum eine Schilderdemo, um erneut seinen Protest kundzutun. Die Schilder wurden von Klimastreikenden aus der ganzen Schweiz gemalt, eingesammelt und mit dem Zug nach Bern versandt. Diese wurden am Dienstagmorgen auf dem Vorplatz des Expo-Geländes ausgelegt.

“Als wir vom Entscheid des Bundesrates und des Parlaments hörten, dass die Rettung der Airlines ohne ökologische und soziale Massnahmen erfolgt, entschieden wir uns, eine Schilderdemo auf dem Expo-Gelände zu veranstalten”, meint Timon Burckhardt.

Maria Weidtmann sagt: “Im Jahr 2020 Fluggesellschaften am Leben zu erhalten, ist absolut verantwortungslos. Der Bundesrat und das Parlament nimmt in Kauf, dass durch seinen Entscheid noch mehr Menschen wegen der Klimakrise leiden und sterben werden.”

“Fluggesellschaften 1275 Millionen an Steuergeldern zu schenken, während tausende Menschen nicht einmal mehr genug Geld für Essen haben, ist absolut unmenschlich”, ergänzt Paula Schmid.

Bei der Schilderdemonstration werden die Vorgaben des Bundesamt für Gesundheit eingehalten. Die Aktvist*innen halten immer mindestens zwei Meter Abstand voneinander, tragen Schutzmasken und benutzen regelmässig Händedesinfektionsmittel.

Die Aktion wurde durch ein unverhältnismässig grosses Polizeiaufgebot beendet. Den friedlichen Aktivisten wurde ein Platzverbot erteilt und hohe Bussen angedroht, obwohl sich jene im Gegensatz zur Justiz an die Corona-Sicherheitsmassnahmen sowie den Sicherheitsabstand gehalten haben! Die staatliche Gewalt hat übermässigen Gebrauch gemacht von Körperzwang an mehrere Aktivisten*Innen sowie mindestens eine der Beteiligten völlig unverhältnismäßig in Handschellen gelegt.

#klimaglarus #challengeforfuture #gemeinsamfürglarus

Autor

Klimabewegung Glarus

Kontakt

Klimastreik Schweiz
+41 52 770 12 24

Kategorie

  • Bern
  • Ostschweiz

Publiziert am

05.05.2020

Webcode

glarneragenda.ch/AkmicZ