Schwester Lorena mit Frau aus Papa Neuguinea
Schwester Lorena mit Frau aus Papa Neuguinea
Schwester Lorena in ihrer Gemeinde
Schwester Lorena in ihrer Gemeinde

Dies & Das

Furchtloser Kampf gegen Hexenverfolgung

Anna Göldi Museum, Ennenda

Ordensschwester Lorena berichtet über ihren Einsatz für Frauen, die in Papua Neuguinea als Hexen angeklagt und gefoltert werden.

Das Engagement der im Bündnerland aufgewachsenen Baldegger Schwester Lorena ist beispiellos: Mutig und unter grossen Gefahren hilft sie Frauen, welche mit glühenden Eisenstangen gefoltert werden und mit dem Tode rechnen müssen. In vielen Fällen kann sie solche Frauen retten, oft aber kommt jede Hilfe zu spät.
Die Hexenverfolgungen gehören in Papua Neuguinea keineswegs der Vergangenheit an, im Gegenteil: Mit der "Moderne" kamen laut Lorena Alkohol, Drogen und Pornografie in das bis vor Kurzem noch fast unberührte Land. Dies sind, wie Lorena sagt, die Hauptgründe dafür, dass die Zahl der Hexenverbrennungen stark ansteigen.

Menschenrechtspreis der Stadt Weimar

Für ihren Mut, ihren grossen Einsatz und ihren furchtlosen Kampf gegen die groben Menschenrechtsverletzungen wie sexualisierte Gewalt, Folter und Mord an Frauen wurde der Ordensschwester kürzlich geehrt: Sie durfte im Dezember von der deutschen Stadt Weimar den Menschenrechtspreis 2018 entgegen nehmen. Seit Februar weilt sie wieder in Papua Neuguinea und wird im Oktober zurück in die Schweiz reisen. Im Rahmen der Sonderausstellung "Hexenjagd in Papua Neuguinea -eine Bild- und Textreportage von Bettina Flitner" wird Schwester Lorena am 24. Oktober im Anna Göldi Museum von ihrem Einsatz für die geschundenen Frauen berichten.

Dieser Anlass findet im Rahmen der Ausstellung "Hexenjagd in Papua Neuguinea" statt, in dem die 68-jährige Schweizer Ordensschwester Lorena Jenal von der deutschen Fotografin Bettina Flitner bei ihren Einsätzen begleitet wird.

Datum

24.10.2019   19:00 Uhr

Adresse

Anna Göldi Museum
Hänggiturm Ennenda
Fabrikstrasse 9
8755 Ennenda

Wegbeschreibung

Das Anna Göldi Museum erreichen Sie zu Fuss in 12 Minuten von der SBB-Station GLARUS sowie von der SBB-Station ENNENDA.

Kontakt

Anna Göldi Museum
Fabrikstrasse 9
8755 Ennenda
kontakt@annagoeldimuseum.ch
+41 55 650 13 54

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  • Geschichte
  • Gesellschaftsfragen

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