Elliot Reed, Hamburg, 2017. Foto: Antje Sauer
Elliot Reed, Hamburg, 2017. Foto: Antje Sauer
Forward Hand Crack (2020), Courtesy the artist, and Queer Thoughts, New York
Forward Hand Crack (2020), Courtesy the artist, and Queer Thoughts, New York

Ausstellungen

Elliot Reed – Rhythm / Bri Williams – Angel Abra

Kunsthaus Glarus, Glarus

Auf die Ausstellung von Puppies Puppies (Jade Kuriki Olivo) folgen nun zwei Einzelausstellungen von Bri Williams und Elliot Reed.

Elliot Reed (*1992, lebt und arbeitet in New York) ist Tänzer, Performer und Filmemacher. Seine Werke befassen sich mit dem Verhältnis von Körperlichkeit, Zeit und konfliktbeladenen Systemen. Reed: «Zeit ist mein Material und mein verkörpertes Selbst ist das Medium.» Durch Techniken der Improvisation und non-linearen, symbolisch eingesetzten Erzählstrukturen werden neue Realitätswahrnehmungen hergestellt. Seine Videos, Installationen und Performances erzeugen intensive, teils irritierende Vorschläge für die Freisetzung alternativer Potenziale, die die Verhältnismässigkeiten normativer Mikronetzwerke sozialer Systeme herausfordern und hinterfragen. Oft nutzt der Künstler kollektives Unbehagen als Triebfeder, um auf die Möglichkeit eines Ausbruchs aus diesen Systemen hinzuweisen. Reed wird vor Ort eine Performance ausführen, die, filmisch dokumentiert, in der Ausstellung zu sehen sein wird.

Bri Williams (*1993, lebt und arbeitet in Los Angeles) entwirft Skulpturen und Installationen aus gefundenen Objekten, die oft einen persönlichen Bezug zu spezifischen Gegenständen und deren Geschichte aufweisen. Sie werden prozessual mit dem Material Seife überarbeitet, bis sie wie darin erstarrt erscheinen. Diese Verschiebung verursacht, dass die Konturen der Objekte verschwimmen und eine eigenartige, gar unheimliche Ausstrahlung annehmen. In allegorischer Weise wird die Seife eingesetzt, um einerseits vergangene Traumata festzuhalten und sie zu untersuchen, andererseits fungiert sie auch als spirituelle Reinwaschung. In Williams’ Werk werden über familiäre Verknüpfungen hinaus kollektive physische und psychische Erinnerungen und Identitätsstrukturen angesprochen. Viele der Werke in Angel Abra sind vor Ort in Glarus entstanden.

Die Ausstellungen und das Kunsthaus Glarus werden unterstützt von Stiftung der Glarner Kantonalbank für ein starkes Glarnerland Swisslos Kulturfonds Kanton Glarus Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung Garbef-Stiftung Gubler-Hablützel Stiftung Kamm-Bartel-Stiftung Paul Schiller Stiftung Stiftung Anne-Marie Schindler Lüscher Velos Motos AG Yamaha

Datum

Bis  28.11.2021  
jeweils Di bis Fr   12:00 - 18:00 Uhr
jeweils Sa, So   11:00 - 17:00 Uhr

Adresse

Kunsthaus Glarus
Im Volksgarten
8750 Glarus

Kontakt

Kunsthaus Glarus
Im Volksgarten
8750 Glarus
office@kunsthausglarus.ch
055 640 25 35 (Museum)
055 640 25 19

Kategorie

  • Kunst

Webcode

www.glarneragenda.ch/sJdZTY